Die IG Blender See auf der Ratssitzung der Gemeinde Blender am 3. Juli 2014

Am 3. Juli 2014 stellt die IG Blender See durch Dieter Tank den Ratsmitgliedern der Gemeinde Blender die erbrachten Leistungen, Proben, Untersuchungen und Analysen über den Blender See in den vergangenen 16 Monaten vor. Das Ergebnis ist das Strategiepapier der IG Blender See, das man mit einem Satz zusammenfassen kann: „Zur nachhaltigen Renaturierung braucht der Blender See Wasser aus Zuflüssen und keine Abschottung“, wie dies von der NLWKV aus Sulingen vorgeschlagen wird (siehe auch 2. Fachkreis-Treffen vom 26.06.2014).

Alle Analysen, die von den gezogen Proben der letzten 16 Monate gemacht wurden, zeigen das gleiche Bild. Die potentiellen Zuflüsse aus Blender, Seestedt/Laake, Oiste sind im Phosphatgehalt weit unter den Werten im Blender See. Sie würden die Wasserqualität des Sees verbessern, wenn es gelingt, genug Wasser durch den See zu leiten, damit das Wasser zur Emte überlaufen kann. Da ein großer Teil des Schlammes noch sehr dünnflüssig und damit mobil ist, würde ein Durchfluss auch eine Teil des Schlammes austragen. Dies würde die jetzige Situation des Sees nach unserer Meinung deutlich verbessern. Wir stimmen mit der allen Beteiligten überein, dass für das Wasser aus dem Sandfang eine Lösung gefunden werden muss. Ohne Behandlung sollte es nicht weiter in den See eingeleitet werden. BlenderSe/Gräben/Emte

Der Vorschlag der IG Blender See ist sicherlich schwieriger und komplexer in der technischen Durchführung, wird auch mehr Geld benötigen, und Bedarf viele Gespräche und Erklärungen mit Anrainer am See und an den Zuflüssen. Dafür hat er unseres Erachtens aber die Chance, den See nachhaltig zu verbessern.

Sitzungsverlauf aus der Sicht der Presse:

Den Verlauf der Sitzung spiegelt auch die Presseveröffentlichung in der Verdener Aller Zeitung vom 05.07.2014 wieder.

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