Entstehung

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38 Einwohner von Blender haben sich am 10. Oktober 2012 getroffen und eine Interessengemeinschaft gegründet. Alle wollen daran mitwirken, den Blender See langfristig als Badesee zu erhalten, und wieder in ein gesundes, ökologisches Gewässer umzugestalten.

Zustand des Blender See heute!

Der Blender See kann auch heute als Badegewässer unbedenklich genutzt werden. Wer aber schon länger den See kennt stellt fest, dass der Schilfgürtel breiter wird, der Sprungturm abgeschafft wurde, und das man an der Badestelle an vielen Stellen stehen kann, an denen vor 10 bis 15 Jahren noch zum Grund des Sees getaucht werden konnte.

Was sind die wesentlichen Gründe für diese Veränderungen?

Der See wird seit Jahrzehnten überdüngt, ist ein zuflußarmes Gewässer, dessen Wasserstand in der Regel über den Grundwasserpegel geregelt wird, und nicht über einen ausreichenden und kontinuierlichen Zu- und Abfluss.Am Seegrund finden wahrscheinlich bereits Fäulnisprozesse in warmen Jahreszeiten statt.

Was sind die Folgen?

Starke Algenbildung, und Verschlammung des Sees. Wenn nichts geschieht, wird der See „verlanden“.

Sind diese Erkenntnisse neu?

Nein! Die Verschlammung des Sees ist seit Jahrzehnten bekannt, und sowohl Verwaltung und Rat der Gemeinde Blender beschäftigen sich seit mehr als 20 Jahren mit dieser Problematik. Beschäftigen heißt, alle paar Jahre Geld im Haushalt für Analysen und kleine Maßnahmen wie z.B. die Ausbaggerung des Zuflusses vom Varster See bereit zu stellen. Die Grundübel (siehe oben) wurden nie in Angriff genommen. Der Zustand des Blender Sees verschlechtert sich von Jahr zu Jahr.

Was muss getan werden?

Feststellen, ob der See ein „Schrottproblem“ hat. Der Eintrag von Schadstoffen und düngungsrelevanten Verbindungen müssen verringert werden. Alle Zuflüsse müssen erfasst und kontrolliert werden. Der See muss ausgebaggert werden. Ein kontinuierlicher Seedurchfluss muss erreicht werden, im Winter viel, im Sommer weniger.

Ist das finanzierbar?

Um diese Frage zu beantworten, müssen die in einem Gutachten aufgeführten Lösungsvorschläge untersucht und gegebenenfalls Alternativen geprüft und besprochen werden. Wissen und Hilfe von außen nutzen.(Schulen, Universitäten, Firmen etc.). Kontakte zu Gutachtern und Kommunen in Niedersachsen herstellen, die bereits ähnliche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt haben. Wenn Ergebnisse vorliegen ist zu prüfen, welche Zuschüsse von EU, Bund und Land Niedersachsen möglich sind.

Was will die Interessengemeinschaft Blender See?

Wir wollen diesen Prozess aktiv begleiten, und uns als Partner der Verwaltung und dem Rat der Gemeinde Blender zur Verfügung stellen. Wir bilden Arbeitsgruppen mit den Kontakten, Erfahrungs- und Wissensschwerpunkten unserer Mitglieder. Wir wissen, dass man für ein Ergebnis einen „langen Atem“ benötigt, und wollen daher dafür sorgen, dass die Sache nicht im „Sande“ verläuft.