Juni 2013 Analysen

Ab diesem Monat haben wir Hilfe beim Wasserproben ziehen…

…Günter Ehlers hat sich bereit erklärt in Zukunft dabei zu helfen. Bei den Proben in diesem Monat haben sich zwei Änderungen ergeben. Der Graben zwischen Glockenkuhle und See ist sehr mit Schilf zugewachsen, es ist schwer möglich dort im Moment an den See zu kommen. Dort wurde keine Wasserprobe aus dem See entnommen. Dafür gibt es aber, das erste mal überhaupt, eine Probe direkt aus dem Sandfang. Es ist in der Abdeckung eine Aussparung installiert, die uns ermöglicht aus dem Becken ohne Schwierigkeiten Wasser zur Analyse zu entnehmen. Der Zulauf in Varste zum Varster See ist auch dieses mal so gering, obwohl es kräftig geregnet hatte, dass von dort keine Probe entnommen wurde.Probenplan Blender_V1.3_Probe_25.06.2013

Einige Kommentare zu den Ergebnissen:

  • Das Ergebnis im See hat sich nicht wesentlich verändert. Die Algenbildung scheint dieses Jahr nicht so stark zu sein. Der See hat immer noch eine relativ gute Sichttiefe. Dies kann daran liegen, dass es noch nicht lange warm war, am für diese Zeit vergleichsweise hohen Wasserstand, oder an geringeren Schadstoffeinleitungen. Die Analysenwerte im Wasser haben sich relativ stark angeglichen. Es ist weiterhin richtig das der Zufluss vom Waldsee abgeschottet ist, da von dort die Werte noch zu hoch sind.
  • Der Blender Graben fließt. Leider liegt der Wasserstand unter dem Überlauf zum See. Hier haben wir wieder das beste Wasser gefunden. Hier sollte dringend dafür gesorgt werden, dass man das Wasser durch den See leiten kann.
  • Das Wasser im Sandfang ist Regenwasser. Praktische keine Wasserhärte, ganz geringe Leitfähigkeit, wenig organische Belastung (CSB) aber……..stark mit „frischen“ organischen „Dünger“ belastet. Die Ammonium – und Nitrit Belastung in dem Wasser ist so hoch, dass dort Fische nur schwerlich überleben würden. Dies Wasser sollte so nicht in den See. Es hatte in den Wochen vor unserer Probenname erheblich geregnet, das Becken müsste eigentlich schon länger gut vom Regenwasser durchspült gewesen sein. Deswegen sind die gefundenen hohen Werte schon erstaunlich. Hier muss für die Zukunft eine Lösung gefunden werden. Am Sandfang werden wir in der nächsten Zukunft häufiger Proben nehmen um ein besseres Datenbild zu bekommen.

 

 

 

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