Protokoll Mitgliederversammlung vom 14. Oktober 2013

Dieter berichtete über seinen Besuch bei der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und  beim Umweltministerium in Hannover im Oktober 2013.

Unser Jazzfrühschoppen im August 2013 war mit gut 200 Besuchern trotz wiedriger Wetterverhältnisse ein voller Erfolg. Die Musiker haben einen hervorragenden Job gemacht. Allen Besuchern hat die Art der Musik gefallen. Der durch Getränke und Wurstverkauf erzielte Überschuss beträgt 223,72 €, wenn der Gemeindeschuss von 750 € eingerechnet ist. Ohne die finanzielle Hilfe wären wir im Minus gelandet. Mit den auf der Veranstaltung gesammelten 712 € können wir nun fast 1000 € zur Verfügung stellen, um Projekte zur Verbesserung der Badestelle zu ermöglichen.

Dieter berichtet uber den Besuch das GaW aus Verden, um im Rahmen einer Projektwoche Wasserproben aus dem Blender See zu nehmen und diese zu analysieren.

Detailliert stellte Dieter die Ergebnisse der Schlammprobenanalysen dar. Es wurden 27 Schlammproben an verschiedenen Stellen des See gezogen. Dabei wurden über den gesamten See verteilt Schlammproben von oben, unten und der Schlammmitte entnommen. Es den gezogenen Proben wurden 15 in Absprache mit dem NLWKN und der LUFA bei der LUFA analysiert. Die Gemeinde hat die Kosten für die Analyse der Proben übernommen. Die Ergebnisse lassen sich in etwas so zusammenfassen:

  • Erhöhte Schwermetallbelastung findet man vorwiegend oben im Schlamm.
  • Der obere Schlammhorizont könnte auf Äcker verbracht werden, die Schwermetallwerte liegen deutlich unter den Grenzwerten für diese Verwendung.
  • In unteren Schlammsegmenten liegen die Schwermetallwerte deutlich niedriger. Dieser Teil könnte zum normalen Verfüllen benutzt werden. Alle Werte erfüllen die Anforderungen von Z0.
  • In Bereichen, in denen gelegentlich Wasserfluss gegeben ist, finden wir kaum Schlammvolumen und sehr niedrige Schwermetallwerte.
  • Wenn man sich entscheidet, den Schlamm zu entfernen, kann man mit den Daten ein Nutzungsprofil erstellen. Einige Daten müssten dann noch nachgeliefert werden, die in unsere Untersuchung nicht enthalten waren, wie zum Beispiel bakteriologische Belastungen.

Am Montag den 2. Dezember werden die Ergebnisse mit der Gemeinde, dem NLWKN und anderen Experten besprochen. Am Abend werden wir darüber bei Glühwein berichten.

Da der Wasserstand des Blender Sees zur Zeit primär durch zufließendes Grundwasser beeinflußt wird, wurde vereinbart, Grundwasserproben aus den Hausbrunnen von Anliegern aus Blender und Varste zu analysieren. Ergebnisse liegen auf dem nächsten Meeting im Dezember vor.

 

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